Die technischen Einrichtungen des Jagdschlosses

Zu den technischen Einrichtungen des Jagdschlosses gehören die Wasserversorgungsanlagen mit Vorratsbehältern und Pumpenhaus, die Wärmeversorgung des Schlosses (Ofenanlagen), die Sanitäranlagen (Bad), die beiden Aufzüge und die gusseiserne Wendeltreppe.

Die Hauptteile der Wasserversorgungsanlagen sind das Pumpenhaus mit Brunnen und Pumpenanlagen, die Wasservorratsbehälter, die Warmwasserreservoire und das dazugehörige Leitungssystem. Leider ist das Pumpenhaus nach aufwendiger Restaurierung durch Brandstiftung zerstört worden.

Die Wärmeversorgung des Jagdschlosses wurde durch die Warmluftheizung für die Haupträume und durch separate Öfen in den übrigen Räumen gewährleistet. Bei der Warmluftheizung (oder auch Feuer-Luftheizung genannt) wird den Räumen über Warmluftrohre direkt erwärmte Luft zugeführt, ohne dass die Luft indirekt von einem Zwischenwärmeträger wie Warmwasser oder Dampf aufgeheizt wird.

Die Sanitäranlagen gehörten zur damaligen Zeit, als das Jagdschloss gebaut wurde, zu den modernsten in Deutschland. Sie beinhalten die Bäder und die Toilettenanlagen sowie die Kläranlage.

Zwei Aufzüge sind im Jagdschloss eingebaut, von denen noch einer im Originalzustand erhalten ist. Ein Aufzug war für die Speisen vorgesehen, der zweite für Brennmaterial. Beide Aufzüge wurden mit Handkurbel über Zahnradgetriebe und Seilzüge mit Umlenkrollen betrieben. Der Speisenaufzug wurde in den 60er Jahren des 20. Jh. Umgebaut und mit Elektroantrieb versehen.

Im Jagdschloss gibt es 3 Treppenaufgänge: Die Haupttreppe, eine steinerne Wendeltreppe und die gusseiserne Wendeltreppe. Diese besteht aus insgesamt 62 einzelnen Segmenten und der Stütze für das obere Geländer. Die Segmente sind in Einzelteilen gegossen und die Einzelteile sind miteinander verschraubt. In der Mittelsäule sind die Segmente ineinander verschachtelt und an den Außenseiten mit langen Schraubbolzen verschraubt. Jedes zweite Segment ist mit den Wandankern verbunden.

Öffnungszeiten Museum:

Montag - Sonntag 11 bis 17 Uhr
Feiertags 11 bis 17 Uhr
Bei Hochzeiten sind Einschränkungen möglich.

Sonderausstellungen:

Im Museum des Jagdschlosses Gelbensande werden vom 1. Dezember 2011 bis zu 29. Februar 2012 einige Werke von Rudolf Michalski gezeigt. Der Jahreszeit entsprechend haben wir hauptsächlich Gemälde von Tieren im Herbst und Winter ausgewählt. Die Ausstellung ist täglich von 11-17 Uhr zu sehen, es können auch Bilder käuflich erworben werden.

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"Platzhirsche" gezeichnetes Jägerlatein
Gezeichnetes Jägerlatein von Paul Pribbernow ist vom 1. März bis zum 25. April im Schlossmuseum zu sehen.

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© 2012 Förderverein Jagdschloss Gelbensande e.V