Rudolf Michalski Tier- und Landschaftsmaler

"Der Holunder, das Kornfeld, die Wiese, das Unkraut am Wegesrand. Alle Pflanzen in der Landschaft sind im Detail wiedergegeben, sind mit viel Liebe ins Bild gesetzt. Das setzt Artenkenntnis voraus und ein hohes Maß an Beobachtungsgabe. Beides vereint in sich der Tier- und Landschaftsmaler Rudolf Michalski. Seine Bilder fangen Stimmungen ein, sind ein Stück Natur. Mit viel Gefühl für Farbe erleben wir das Tier in der freien Wildbahn, verfolgen Schnepfenflug und Birkhahnbalz, sind stille Beobachter eines heimlichen Auerhahns. Liebevoll und doch bestimmend werden wir auf die kleinen Schönheiten aufmerksam gemacht, die die Natur für uns bereithält. Viele seiner Gemälde entstehen direkt vor der Natur. Landschaft, Licht, Luft, Wasser, Nebel, Dunst, Reif und Schnee werden in zahlreichen Studien festgehalten, in Stimmung umgesetzt. Pinsel, Stift und Zeichenblock begleiten daher den Künstler bei all seinen Reviergängen. Die so erarbeiteten Naturstudien bilden die Grundlege und Vorlage für die im Atelier entstandenen Werke. Jeder, der die Natur mit offenen Augen betrachtet, weiß die Ehrlichkeit und die naturgerechte Wiedergabe zu schätzen, die diese Gemälde auszeichnen." (Unsere Jagd)

1940 in Breslau geboren, war er beruflich anfangs ganz „unkünstlerisch“ bei einer Krankenkasse angestellt, obwohl er von Kindesbeinen an gerne zeichnete und malte. Als 30-Jähriger machte der passionierte Jäger seine ersten künstlerischen Gehversuche; er lernte Fritz Laube anlässlich einer Ausstellung kennen und daraus entstand eine Bekanntschaft, die sich bis zu Laubes Tod zu einer tiefen Freundschaft entwickelte. In Berlin lebend, macht sich Michalski 1988 als freischaffender Künstler selbständig und befolgt weiterhin Laubes Rat: „Draußen malen und genau hinschauen – nur so bekommt man die Stimmung mit, erkennt die richtigen Farbtöne.“ Rudolf Michalski ist Kulturpreisträger des Deutschen Jagdschutzverbandes e.V. und hatte bereits Ausstellungen in Deutschland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Schweden und der Schweiz. Seine Gemälde und Zeichnungen wurden in nationalen und internationalen Fachzeitschriften, Büchern und Kalendern veröffentlicht.

Weitere Infos unter www.rudolf-michalski.de

Öffnungszeiten Museum:

Montag - Sonntag 11 bis 17 Uhr
Feiertags 11 bis 17 Uhr
Bei Hochzeiten sind Einschränkungen möglich.

Sonderausstellungen:

Im Museum des Jagdschlosses Gelbensande werden vom 1. Dezember 2011 bis zu 29. Februar 2012 einige Werke von Rudolf Michalski gezeigt. Der Jahreszeit entsprechend haben wir hauptsächlich Gemälde von Tieren im Herbst und Winter ausgewählt. Die Ausstellung ist täglich von 11-17 Uhr zu sehen, es können auch Bilder käuflich erworben werden.

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"Platzhirsche" gezeichnetes Jägerlatein
Gezeichnetes Jägerlatein von Paul Pribbernow ist vom 1. März bis zum 25. April im Schlossmuseum zu sehen.

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© 2012 Förderverein Jagdschloss Gelbensande e.V