"Platzhirsche" gezeichnetes Jägerlatein

Karikaturen von Paul Pribbernow

Fast jeder hat schon in verschiedensten Situationen eine Ahnung von dem verspürt, was man allgemein Jagd- und Sammelleidenschaft nennt. Paul Pribbernow hat jene Zeitgenossen genauer beobachtet, welche diesen Urinstinkten im Besonderen folgen und die, ausgerüstet mit Fernglas und Flinte, noch heute die direkte Konfrontation mit dem die heimischen Wälder bevölkernden Getier suchen. Auch der Zeichner ist ein Sammler. Das bei der Beschäftigung mit dem Tun der Hubertusjünger Gesehene, Erlebte und Gehörte ist für Paul Pribbernow das Ausgangsmaterial für das hier Gezeigte. Nun hat ein Karikaturist das Recht oder sogar die Pflicht zur Übertreibung. Nicht zuletzt sind es ja die Waidmänner selbst, die oft und gerne ihren Alltag in einer Art beschreiben, welche wir unter dem Begriff „Jägerlatein“ kennen. Kostproben dieser Erfahrungswelt hat Paul Pribbernow gekonnt und souverän in seine typische Bildsprache übersetzt und bietet dem geneigten Betrachter so vielerlei Anlass zum Schmunzeln, Lachen und, sprechen wir es aus, zur Schadenfreude. Doch Vorsicht – bei allem Schauvergnügen sollte eins nicht vergessen werden: Ein bisschen Jäger steckt schließlich in uns allen!

Öffnungszeiten Museum:

Montag - Sonntag 11 bis 17 Uhr
Feiertags 11 bis 17 Uhr
Bei Hochzeiten sind Einschränkungen möglich.
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Sonderausstellungen:

Ab 1. Mai
Ausstellung im Museum Jagdschloss Gelbensande von Peter Falow:

Die Reisen fürstlicher Herrschaften, Fürstenzimmer in Bahnhöfen und Salonwagen.

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